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Junges Unternehmen & alte Reben
Die technisch perfekt ausgestattete Bodega Bagordi wurde als noch junges Unternehmen in den 90er-Jahren von Lluis Manuel Carcar und Miguel Bollmann gegründet. Bewirtschaftet werden 58 ha eigene und 25 ha zugepachtete Weinlagen. 1998 kamen die ersten biologisch zertifizierten Weine auf den Markt. Seither hat Bagordi bewiesen, dass hier mit enormer Konstanz auf hohem Niveau gearbeitet wird.
Der Start der Bodega in den 90er-Jahren war nicht gerade einfach, fiel in diese Zeit doch ein allgemeiner Preiszerfall bei den Rioja-Weinen. Mittlerweile haben sich die Bagordi-Weine aber etabliert und zeichnen sich durch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis aus. Ein Bonmot illustriert die damalige Situation: "Wie macht man ein kleines Vermögen? Man nimmt ein grosses und investiert es in einen eigenen Rebberg". Dabei ist es auf jeden Fall günstiger, einen alten, aufgegebenen Rebberg wieder neu zu hegen und zu pflegen, als neue Pflanzungen vorzunehmen. So konnte Bagordi z.T. Parzellen mit über 60-jährigen Rebstöcken übernehmen.
Die Bodega Bagordi liegt in der nördlichen Rioja Baja, in Andosilla.
Bagordis junger Rioja
Der Usoa de Bagordi Rioja Joven ist unser Einstiegs-Rioja in Bio-Qualität. Für unter 10 Franken präsentiert er sich beerig-fruchtig, intensiv und sehr ausgewogen. Er hat definitiv nichts mehr mit den holzigen, überlagerten Riojas von früher zu tun, auch wenn er 1-2 Monate Fassluft in Amerikanischer Eiche geschnuppert hat. Die Bodega de Bagordi beschert uns so einen Alltagswein, der bei weitem nicht alltäglich schmeckt.
Der Name "Bagordi" stammt übrigens vom Baskischen "Bagoa" was soviel heisst wie "Buchenhain". Gemeint ist ein ganz in der Nähe liegender, geheimnisvoller Buchenwald im Baztàn-Tal.
Blick ins Barrique-Lager der Bodega.

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